PHARMA-ANWENDUNGSFALL #3
Beispielprofil.
Eine zentrale Qualitäts-, Engineering- oder OT-Security-Funktion verantwortet mehrere Produktions- und Verpackungsstandorte mit qualifizierten computergestützten Systemen. Sie benötigt Transparenz über Assets, Lifecycle-Risiken, Backup-Abdeckung und Schwachstellen – ohne zusätzliche Agents oder aktive Scans in validierten Produktionsumgebungen einzusetzen.
Wo heute Probleme entstehen.
Das Unternehmen benötigt unternehmensweite Transparenz, doch viele Informationen bleiben auf einzelne Standorte verteilt. Ein Werk pflegt Excel-Listen, ein anderes nutzt Bestandsdaten aus dem Engineering, während sich das Wissen an einem weiteren Standort auf Automatisierungsteams, Hersteller und Instandhaltungssysteme verteilt.
Zentrale Teams stehen deshalb vor einer schwierigen Frage: Wie lassen sich Technologierisiken über qualifizierte Produktionsumgebungen hinweg verstehen, ohne dafür eine weitere Technologieebene einzuführen, die diese Systeme erst erfassen muss?
Zu wissen, dass eine Schwachstelle existiert, reicht dabei nicht aus. Teams müssen auch wissen, ob die betroffene Technologie tatsächlich eingesetzt wird, wo sie sich befindet, in welcher Lifecycle-Phase sie sich befindet und welche Bedeutung sie für den operativen Betrieb hat.
Was sich mit Octovision ändert.
Octovision baut auf den operativen Daten auf, die bereits über Octoplant erfasst werden. Ein zusätzlicher aktiver Discovery-Prozess auf den Produktionsgeräten ist dafür nicht erforderlich. Assets, Komponenten, Backup-Jobs, Konfigurationsinformationen, Lifecycle-Daten und bekannte Schwachstellen werden in einer unternehmensweiten Sicht zusammengeführt.
Teams können ihre OT-Umgebung nach Standort, Region, Gerätetyp, Lifecycle-Status oder Risiko analysieren – für die Priorisierung von Schwachstellen, Lifecycle-Planung, Überwachung des Backup-Status, standortübergreifende Vergleiche und Management-Reporting.
Das Ergebnis ist ein klareres unternehmensweites Bild auf Basis operativer Daten, die über AMDT bereits verfügbar sind – ohne Produktionsgeräte aktiv scannen zu müssen, nur um diese Transparenz zu schaffen.
Der wirtschaftliche Nutzen.
Für Pharmaunternehmen mit mehreren Standorten bedeutet die Alternative häufig wiederkehrende manuelle Arbeit: Excel-Listen aus den Werken einsammeln, Inventare zentral abgleichen, Schwachstellen manuell zuordnen und Reports jedes Mal neu erstellen, wenn Management oder Auditoren eine neue Frage stellen.
Unternehmensweite Transparenz macht daraus einen wiederholbaren Prozess. Lokale Teams behalten die Kontrolle über ihre Produktion, während zentrale Funktionen eine einheitliche Grundlage erhalten, um Lifecycle, Resilienz und OT-Risiken zu bewerten.
Transparenz wird kontinuierlich verfügbar, statt erst für die nächste Überprüfung zusammengestellt zu werden.