Maschinenkonfigurationen enthalten jahrelanges Engineering-Know-how: SPS-Logik, Bewegungsparameter, Rezepturen, HMI-Projekte, Roboterprogramme, Antriebseinstellungen und kundenspezifische Anpassungen.
Mit zunehmender Zahl an Maschinenvarianten kann dieses Wissen über Projektordner, Engineering-Workstations, Service-Laptops und Kundenumgebungen verteilt werden.
Ein zentrales Versionsmanagement schafft eine kontrollierte Historie dieser Engineering-Daten. So bleibt wertvolles Wissen unabhängig von einzelnen Engineers erhalten und die richtige maschinenspezifische Konfiguration lässt sich bei Bedarf schnell identifizieren.
Cybersecurity wird Teil des Maschinen-Lifecycles.
Kunden erwarten zunehmend, dass Cybersecurity bereits bei der Entwicklung industrieller Maschinen berücksichtigt wird – und regulatorische Anforderungen verstärken diese Entwicklung.
In Europa führt der Cyber Resilience Act Cybersecurity-Anforderungen für Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen ein. Dazu gehören unter anderem sichere Entwicklungsprozesse und der Umgang mit Schwachstellen über den Produkt-Lifecycle hinweg. Gleichzeitig erhöht NIS2 die Anforderungen an die Sicherheit der Lieferkette für viele Betreiber wesentlicher und wichtiger Einrichtungen.
Für Maschinenbauer verstärkt dies einen grundlegenden Wandel: Die Verantwortung für Cybersecurity reicht zunehmend über die Inbetriebnahme hinaus und erstreckt sich über den gesamten unterstützten Lifecycle des Produkts.