Verlässliche Softwarestände für 
komplexe Produktionsanlagen

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Wenn eine Produktionsanlage ausfällt oder angepasst werden muss, benötigen die Abteilungen Instandhaltung und Engineering schnell die richtigen Informationen. Verteilte Dateien, unklare Versionsstände und fehlende Dokumentationen können die Fehlersuche verzögern und die Stillstandszeiten verlängern.

Deshalb setzt STIHL am Standort Waiblingen auf eine Softwarelösung von AMDT. Diese Lösung führt Softwarestände, Schaltpläne und Anlagendokumentationen zentral zusammen, macht Änderungen nachvollziehbar und ermöglicht den Zugriff auf frühere Versionen. So schafft STIHL eine verlässliche Datenbasis für Instandhaltung, Anlagenbau und Qualitätssicherung.

Aufstellung

Weltweit

Standorte

17

Angestellte

22.000

Sektor

Maschinenbau

Die Herausforderung: 
Wachsende Datenmengen und verteilte Datenträger

STIHL ist einer der weltweit führenden Hersteller von Motorsägen und Motorgeräten für die Forst- und Landwirtschaft, die Landschaftspflege, die Bauwirtschaft sowie für private Anwendungen.

Die Instandhaltung der Werke ist zweistufig organisiert. Eigene Teams übernehmen das Tagesgeschäft in den Produktionsbereichen. Ein zentraler Pool aus Spezialisten unterstützt die Werke zusätzlich bei komplexeren Aufgaben. Die Teams tauschen auch standortübergreifend technisches Wissen und Erfahrungen aus.

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Produktion wuchs die Menge der zu verwaltenden Software- und Anlagendaten. Sicherungen auf Disketten und später auf USB-Sticks ließen sich nur schwer einheitlich organisieren. Gleichzeitig bestand das Risiko, dass Datenträger verloren gingen oder im entscheidenden Moment nicht der aktuelle Softwarestand verfügbar war.

STIHL benötigte daher eine zentrale Lösung, die unterschiedliche Anlagen und Produktionsbereiche einbindet und den kontrollierten Zugriff auf die zugehörigen Daten ermöglicht.

Die Lösung: 
Softwarestände und Dokumentationen zentral verwalten

Die AMDT-Lösung bündelt die Daten der Produktionsanlagen in einem zentralen System. Neben der jeweiligen Software gehören dazu auch Schaltpläne und technische Dokumentationen. Bei Bedarf lassen sich weitere Komponenten, wie etwa Daten von Roboter- oder Schraubersteuerungen, integrieren.

Differenzierte Zugriffsrechte regeln, welche Personen Daten einsehen oder bearbeiten dürfen. Dies ist insbesondere im Anlagenbau relevant, da dort sensible technische Informationen und unternehmenseigenes Know-how geschützt werden müssen.

Die Versionsverwaltung dokumentiert unterschiedliche Softwarestände und ermöglicht einen detaillierten Vergleich. Dadurch können die Teams Änderungen schneller erkennen und bewerten. Während der Entwicklung oder Anpassung einer Anlage kann bei Bedarf auf eine frühere Version zurückgegriffen werden.

Auch Dokumente in verschiedenen Dateiformaten werden den jeweiligen Anlagen zentral zugeordnet. Dadurch finden Mitarbeitende die benötigten Informationen schneller und müssen nicht mehr an unterschiedlichen Ablageorten nach dem aktuellen Stand suchen.

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Die Software ist ein rundes Werkzeug, das uns die Arbeit enorm erleichtert. Funktionen wie der Versionsvergleich sind sogar deutlich besser als die Lösungen der einzelnen Gerätehersteller.

Thomas Ruppmann, Abteilung Elektrokonstruktion bei der Andreas Stihl AG Co. KG

Das Ergebnis: 
Mehr Transparenz und schnellere Reaktionen

Zum Zeitpunkt der ursprünglichen Dokumentation verwaltete STIHL mithilfe der AMDT-Lösung rund 3.000 Anlagen und etwa 7.600 Softwarekomponenten in den deutschen Werken. Im zentralen Archiv waren mehr als 46.000 Versionen abgelegt.

Die strukturierte Verwaltung schafft Transparenz über aktuelle und frühere Softwarestände. Instandhaltung und Engineering können schneller auf relevante Anlagendaten zugreifen, Änderungen nachvollziehen und bei Bedarf auf eine bekannte Version zurückgreifen.

STIHL profitiert dadurch von:

  • einer zentralen Ablage für Softwarestände und Anlagendokumentationen,
  • transparenten und nachvollziehbaren Versionsverläufen,
  • einem detaillierten Vergleich unterschiedlicher Softwarestände,
  • kontrollierten Zugriffsrechten für verschiedene Bereiche,
  • schnellerem Zugriff auf aktuelle und frühere Versionen,
  • weniger Zeitaufwand bei der Suche nach Informationen,
  • einer effizienteren Fehlersuche und Anlagenanpassung,
  • kürzeren Stillstandszeiten.

Damit stärkt STIHL die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit seiner produktionsrelevanten Daten. Die Teams können schneller reagieren und auf einer kontrollierten Datenbasis arbeiten – eine wichtige Voraussetzung für resiliente Produktionsabläufe.