Aktuelle Automatisierungsdaten für 
einen resilienten Anlagenbetrieb

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Wenn Servicetechniker an komplexen Anlagen arbeiten, müssen sie sich auf die verfügbaren Projektdaten verlassen können. Veraltete oder nicht eindeutig zuordenbare Versionen erschweren nicht nur den Service. Sie erhöhen auch das Risiko von Fehlern, Verzögerungen und unnötigen Stillstandszeiten.

Siemens Energy setzt deshalb auf eine Softwarelösung von AMDT. Sie führt Automatisierungsprojekte und deren Versionen zentral zusammen, dokumentiert Änderungen und stellt berechtigten Anwendern einen verlässlichen Projektstand zur Verfügung. Damit schafft Siemens Energy eine wichtige Grundlage für effiziente Serviceprozesse und einen resilienten Anlagenbetrieb.

Aufstellung

Trondheim, Norwegen

Standorte

75

Angestellte

99.000

Sektor

Öl, Gas und Energie

Die Herausforderung: 
Verteilte Dateien und fehlende Transparenz

In Trondheim entwickelt Siemens Energy unter anderem Batteriesysteme und Antriebslösungen für maritime Anwendungen. Die dazugehörigen Automatisierungsprojekte werden von verschiedenen Teams bearbeitet und müssen auch den Servicetechnikern an internationalen Einsatzorten zur Verfügung stehen.

Vor der Einführung der AMDT-Lösung wurden Projektdateien teilweise lokal gespeichert. Dadurch gelangten aktualisierte Versionen mitunter verspätet auf den zentralen Server. Zur Kennzeichnung unterschiedlicher Projektstände mussten ZIP-Dateien manuell mit Datum und Uhrzeit versehen werden.

Dieser Prozess erschwerte den Überblick. Welche Version ist aktuell? Wer hat welche Änderung vorgenommen? Und steht den Servicetechnikern vor Ort tatsächlich der richtige Projektstand zur Verfügung?

Jan Petersen

Der Hauptgrund für den Einsatz der AMDT-Lösung war der Wunsch nach einem vollständigen und einheitlichen Überblick über alle Projekte und Versionen in Produktion und Instandhaltung. Auch beim globalen Technikereinsatz wollten wir die Automatisierungsdaten für alle Anwendergruppen in einem einzigen System zusammenführen.

Jan Petersen, Produktionsingenieur bei Siemens Energy AS

Die Lösung: 
Projekte und Änderungen zentral verwalten

Siemens Energy verwaltet seine Automatisierungsprojekte mit der AMDT-Lösung auf einem zentralen Server in Trondheim. Servicetechniker laden vor einem Einsatz das benötigte Projekt auf ihr Programmiergerät. Nach Abschluss der Arbeiten übertragen sie den aktualisierten Stand wieder in das zentrale System.

So können berechtigte Anwender stets auf eine konsistente Datenbasis zugreifen. Änderungen werden automatisch dokumentiert und lassen sich eindeutig einer Person und einem Zeitpunkt zuordnen. Das reduziert manuelle Arbeitsschritte und erhöht die Transparenz über den gesamten Änderungsverlauf.

Auch im Engineering unterstützt die Lösung kontrollierte Abläufe. Entwickler checken Projekte mit den erforderlichen Zugriffsrechten aus, bearbeiten sie und stellen die neue Version anschließend zentral bereit. Bei Bedarf kann ein Projekt während der Bearbeitung für andere Anwender gesperrt werden. Der detaillierte Vergleich verschiedener Versionen erleichtert es, Änderungen schnell zu erkennen und zu prüfen.

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Das Ergebnis: 
Mehr Kontrolle und effizientere Serviceprozesse

Siemens Energy schafft durch die zentrale Verwaltung der Automatisierungsdaten klare und nachvollziehbare Prozesse – vom Engineering bis zum weltweiten Service.

Die Vorteile:

  • zentraler Überblick über Projekte und Versionen,
  • verlässliche Projektstände für internationale Serviceeinsätze,
  • automatische und nachvollziehbare Dokumentation von Änderungen,
  • geregelte Zugriffs- und Bearbeitungsrechte,
  • weniger manueller Aufwand bei der Versionsverwaltung,
  • geringeres Risiko durch veraltete oder uneinheitlich abgelegte Dateien,
  • effizientere Abläufe in Engineering, Produktion und Instandhaltung.

Damit stärkt Siemens Energy die Verfügbarkeit und Verlässlichkeit seiner technischen Daten. Teams können schneller handeln, Änderungen sicher nachvollziehen und Servicearbeiten auf einer kontrollierten Datenbasis durchführen. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für resiliente Betriebsabläufe.